In the long run: The Trend is your friend!

Unsere TOM-Investitionsstrategien setzen auf Trends. Mit quantitativen Methoden messen wir die Trendstärke und ermitteln so die Gewichtung einzelner Märkte im Portfolio. Bei der Beachtung dieser Investitionsregel stellen sich allerdings immer wieder zumindest zwei Fragen: 1. Gibt es überhaupt Trends, die man dann berücksichtigen kann? 2. Wie lassen sich solche Trends im Portfoliomanagement erfolgreich nutzen?

Studie: "212 Years of Price Momentum"

Schon bei Frage 1 melden viele Investoren und Finanzmarktakteure ihre Zweifel an. Wir selbst (siehe Abbildung und Tabelle im Anschluss) haben diese Sachverhalte untersucht und auf ihre Umsetzbarkeit überprüft.

Eine aktuelle Untersuchung “212 Years of Price Momentum (The World's Longest Backtest: 1801-2012)” von OctoQuant belegt die These dauerhaft existenter Trends recht deutlich. Den Link zur Studie finden Sie auf der rechten Seite unter 'Ähnliche Links'.

Abbildung: TOM-Konzept für amerikanische Märkte im Langzeittest ab 1870
Tabelle: TOM-Konzept für amerikanische Märkte im Langzeittest ab 1870

TOM-Langzeit-Studie

Eine "TOM-Langzeit-Studie" für amerikanische Kapitalmärkte zurück bis 1870 betrachtet, bestätigt unsere These, dass Trends mit einer im Zeitablauf unveränderten Konzeption im Portfoliomanagement systematisch nutzbar sind. Die Analysen erfolgten auf monatlicher Ebene, da die Datenverfügbarkeit über so lange Zeiträume begrenzt ist.

Trends erkennen reicht alleine nicht aus

Zur Frage 2 bleibt festzuhalten, dass es in der Vergangenheit genügend Trendfolgemodelle gab, die nicht die gewünschten Ergebnisse lieferten. Das liegt aus unserer Sicht daran, dass meist "eindimensionale" Konzepte zum Einsatz kommen. Unsere TOM-Konzepte arbeiten aber "mehrdimensional" und kombinieren mehrere Assetklassen in einem umfangreichen Investmentuniversum. Diese Erweiterung führt zu weitaus attraktiveren und stabileren Ergebnissen.

Abbildung: TOM-Konzept für 10 Standard-Aktienmärkte und deutschen Rentenmärkten (REXP) ab 1969
Tabelle: TOM-Konzept für 10 Standard-Aktienmärkte und deutschen Rentenmärkten (REXP) ab 1969

Es gibt Trends die genutzt werden können

Auch eine Analyse unsererseits zurück bis 1969 kommt zu ähnlichen Ergebnissen. Die Kombination aus 10 Standard-Aktienmärkten (Länder), einem Rohstoffmarkt und dem deutschen Rentenmarkt (siehe Abbildung und Tabelle im Anschluss) haben wir ebenfalls einem Test unterzogen.

Auch hierbei wurden die Bedingungen und Annahmen im gesamten Zeitablauf nicht verändert und die Konzeption wurde auf Basis monatlicher Daten überprüft. Die maximale Aktienquote lag bei ca. 70% (Durchschnitt ca. 40%), die maximale Rentenquote lag bei 100% (Durchschnitt ca. 60%)

Aus unserer Sicht ist es eine wichtige Erkenntnis, dass es über lange Zeiträume immer Trends auf unterschiedlichen Ebenen, Assetklassen und Einzelmärkten gibt, die genutzt werden können. In diesem Zusammenhang ist vor allem auch die Querbeziehung zwischen den unterschiedlichen Assetklassen von großer Bedeutung.

Werner Egeler

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